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Monotonietabelle

Bestimmen, wo eine Funktion wächst oder fällt

Die erste Ableitung misst die lokale Steigung. Ist \(f'(x)>0\), wächst die Funktion; ist \(f'(x)<0\), fällt sie.

Vorgehensweise

  1. Definitionsbereich bestimmen.
  2. \(f'(x)\) berechnen.
  3. Nullstellen und nicht definierte Stellen von \(f’\) ordnen.
  4. In jedem offenen Intervall das Vorzeichen testen.
  5. Monotonieintervalle mit korrekten Grenzen angeben.

Beispiel

Für \(f(x)=x^3-3x\) gilt \(f'(x)=3(x-1)(x+1)\). Daraus folgt:

  • streng wachsend auf \(( -\infty,-1)\) und \((1,\infty)\);
  • streng fallend auf \((-1,1)\).

Endpunkte und Definitionslücken

Monotonie wird üblicherweise auf Intervallen angegeben. Eine Definitionslücke darf nicht überbrückt werden, auch wenn das Ableitungszeichen links und rechts gleich ist.

Graphische Kontrolle

Der Graph sollte die berechnete Richtung bestätigen. Bei sehr flachen Abschnitten kann die Darstellung täuschen; das Ableitungszeichen bleibt entscheidend.

Monotonie automatisch analysieren →

Als nächster Schritt eignet sich die Vorzeichentabelle der ersten Ableitung.