Eine Funktion online zu zeichnen bedeutet mehr, als nur einen Term einzugeben. Ein guter Graph zeigt den mathematisch wichtigen Ausschnitt, verwendet eine passende Skalierung und macht Nullstellen, Extrempunkte sowie Asymptoten erkennbar.
Kurz erklärt: Öffnen Sie den OnlineGraphing-Grafikrechner, wählen Sie den richtigen Graphentyp, geben Sie den Term ein, passen Sie die Achsen an und prüfen Sie das Ergebnis vor dem Export.
1. Den passenden Graphentyp wählen
Für eine gewöhnliche Funktion der Form \(y=f(x)\) verwenden Sie die kartesische Darstellung. Geben Sie nur die rechte Seite ein, zum Beispiel x^2-4*x+3. Für seitliche Funktionen, Parameterkurven, Polarkoordinaten oder implizite Gleichungen stehen eigene Modi zur Verfügung.
2. Ein vollständiges Beispiel
Betrachten wir \(f(x)=x^2-4x+3\). Der Graph schneidet die x-Achse bei \(x=1\) und \(x=3\), die y-Achse im Punkt \((0,3)\) und besitzt den Scheitelpunkt \((2,-1)\).
Ist der Scheitel nicht sichtbar, erweitern Sie den y-Bereich oder setzen Sie die Ansicht zurück. Eine richtige Formel kann in einem ungeeigneten Fenster irreführend aussehen.
3. Die Darstellung mathematisch prüfen
- Lösen Sie \(f(x)=0\), um die Nullstellen zu bestätigen.
- Berechnen Sie \(f(0)\) für den y-Achsenabschnitt.
- Verwenden Sie die Ableitung, um Extrempunkte exakt zu bestimmen.
4. Mehrere Funktionen vergleichen
Zeichnen Sie zusätzlich \(y=x^2\). Unterschiedliche Farben und Linienstile helfen, Verschiebung und Formänderung zu erkennen.
5. Sauber exportieren
PNG eignet sich für schnelles Einfügen, SVG bleibt beim Vergrößern scharf und OGP speichert das bearbeitbare Projekt. Prüfen Sie vor dem Export Achsen, Beschriftungen und Linienbreiten.
Beispiel im Grafikrechner öffnen →
Lesen Sie anschließend, wie mathematische Funktionen korrekt eingegeben werden.